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(Rezension) Ewig und du - Emily Bähr

4. Januar 2018

 Danke für das Rezensionsexemplar


Das Cover ist wunderschön! Die Farben gefallen mir besonders gut. Sie strahlen Schönheit und Wärme aus und wer das Buch kennt, weiß, dass das Cover nicht besser hätte gewählt werden können. Es passt einfach perfekt zur Geschichte, in jedem Punkt.
Lefkes Mutter: Veni. Vidi. Arschbombe.
Lefke lernen wir kennen, als, ich sag jetzt mal leicht depressiv, auch wenn sie sich selbst als Realist sieht. Oft hätte ich ihr wirklich gerne eine gescheuert, denn ihr Sarkasmus war ab und an wirklich unnötig. Doch genau das macht sie aus und wer kann es ihr verdenken.
Louis ist einfach wunderbar, auf seine Art und Weise. Auch wenn er anders ist. Ich mochte ihn sofort mit seiner lieben, unbeholfenen und aufrichtigen Art.
»Trainierst du für die Paralympics?« Paralympics am Arsch. Anscheinend meint der das auch noch ernst. »Klar. Wintersport. Sie schnallen mir noch drei Rollstühle dran und dann mach ich Viererbob.«
Das nähere Kennenlernen der beiden und die Entwicklung der Freundschaft ist toll! Die beiden sind so unterschiedlich, dass ich mich frage, ob das überhaupt eine gute Idee ist und ob das nicht irgendwann eskaliert.
Die Autorin wirft ein paar Fragen in den Raum und ich brannte darauf zu erfahren, was damals passiert ist und welches Geheimnis Louis mit sich rumträgt.
Die Landung folgt prompt und schmerzhaft, mit der Wange voraus auf den Betonboden. Ein Tritt in meine Seite, ich krümme mich vor Schmerzen und kann nur mit Mühe ein Stöhnen unterdrücken.
Der Schreibstil ist toll, locker und genau an Lefkes Art angepasst. Ich hab viel gelacht, war aber auch oft traurig und überrascht. Eigentlich fehlen mir die richtigen Worte, denn es ist so viel passiert, dass es mich noch immer mitnimmt. Die verschiedenen Situationen spiegeln Trauer, Verzweiflung, aber auch Hoffnung wieder.
Die Entwicklung der Geschichte ist oft anders, als ich erwartet habe, besser, viel besser! 
Und dann....... Gefühl hoch drei.
Ich wollte gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen und auch wenn das Buch doppelt so viele Seiten gehabt hätte, wäre es mir nicht aufgefallen, denn es war witzig, spannend und einfach toll.
Vom vielen Rumsitzen hab ich Kopfschmerzen bekommen. So sehr, dass meine Augen brennen, als hätte ich Heuschnupfen.
Für mich liegt auch eine Botschaft darin und ließ mich nachdenken. Es gibt viel zu viele junge Leute, die über andere herziehen, sie piesacken und mobben und sich dabei auch noch gut fühlen. So ist das Leben ja, aber es liegt immer an einem selbst und wenn ich mir so das Schicksal von Lefke ansehe, hat das alles sicher einen Grund.
Drei Sekunden, Minuten oder Stunden. Dann lächelt er sanft. Ich erwidere.
Mir wird hier eine andere Seite vom Leben gezeigt. Funktioniert Plan A nicht, kann man sich auch einen Plan B machen, aber vor allem sollte man nie die Hoffnung aufgeben, denn man selbst ist des Glückes Schmied.

Fazit: Eine wundervolle Geschichte, die so viele verschiedene Gefühle in mir hervorgerufen hat und mich durch und durch mitgenommen hat. Die Autorin zeigt hier eine ganz andere Welt, in der nicht nur Liebe und Glück existieren. Etwas zum Nachdenken und das auf eine so wunderbare Weise, dass ich nur jedem die Geschichte empfehlen kann.



Autor: Emily Bähr
Verlag: Impress
Seiten: 347
eBook
Verlag


Weitere Meinungen:


**L(i)eben bedeutet du und ich**
Nach einem Unfall und sechsmonatigem Koma ist die 18-jährige Lefke an den Rollstuhl gefesselt. Ihre Zeit als Schulprinzessin ist damit vorbei und auch ihre Karriere als Model muss sie an den Nagel hängen. Für Lefke ist das ein Weltuntergang. Sie kann sich nicht vorstellen, jemals wieder glücklich zu werden, und fasst den folgenschweren Entschluss, ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Doch dann taucht ausgerechnet ihr unfassbar attraktiver Nachbar Louis auf. Er stellt lauter ungemütliche Fragen und hat irrsinnige Ausflugspläne. Jeden Tag aufs Neue. Bis die Welt langsam nicht mehr ganz so schwarz aussieht…



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