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(Autorentag) Interview Karin Ann Müller


Hallo meine Lieben 💕

Wie die Zeit verfliegt! 😱
Das hier ist schon mein letzter Beitrag zum Autorentag mit Karin Ann Müller.
Aber das Beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss 😉

Ich habe hier noch eine Autoreninterview für euch und wünsche euch nun viel Spaß damit 😘







Ich stelle gerade den Orangensaft auf den reich gedeckten Frühstückstisch, als es an meiner Tür klingelt. Noch ein kurzer Blick und ich eile zur Tür.
Als ich sie öffne beginne ich zu lächeln und begrüße Karin Ann Müller. „Guten Morgen! Schön, dass du gekommen bist!“
Hallo Patrizia, ich freu mich mindestens genauso! Lieben Dank für die Einladung und dafür, dass du ein Interview mit mir machen möchtest. Ich fühle mich sehr geschmeichelt. 😄
Wir gehen rein und ich biete ihr einen Platz am Tisch an. „Kaffee, Tee oder Kakao?
Ein Kaffee wäre toll!
"Noch eine kleine Kaffeeliebhaberin, schön!"
Nachdem ich ihr eine große Tasse hingestellt habe, sie sich am Frühstückstisch bedient hat, lasse ich gleich mal ein paar Fragen auf sie los........




Magst du dich kurz vorstellen?
Klar, gerne. Ich heiße Karin Ann, aber mein Rufname ist Karin. Ich werde im August 53 Jahre alt (fühle mich dabei noch ziemlich jung) und wohne mit meinem Mann, zwei erwachsenen Söhnen, Hund und Katze im schönen Hessen in einem sehr alten, schiefen Fachwerkhaus. Ich bin gerne draußen, vor allem im Wald oder in meinem Garten, bin fröhlich, kreativ und muss meine Hände immer beschäftigen. Sei es mit Schreiben, Brotbacken, Basteln, Klavierspielen oder Kochen. Ich liebe Regen und Wind, der stürmische Herbst ist meine Jahreszeit. Ich bin sehr aktiv und habe grundsätzlich zu wenig Zeit für all die schönen Dinge, die ich gerne machen möchte.


Warum die arabische Abstammung?


Hm, gute Frage. Manche Dinge ergeben sich einfach so. Farid gibt es in meinem Kopf schon sehr lange. Er ist ein dunkler Typ und fühlt sich nirgendwo wirklich zugehörig. Daher ließ ich ihn zwischen zwei Kulturen aufwachsen. Die Entscheidung für den Deutsch-Ägypter führte dann fast wie von selbst zum terroristischen Hintergrund. Das war ursprünglich nicht vorgesehen.

Wie bist du auf den Namen Tadamun gekommen?

Farid hat diesem Ort, der ihm so viel bedeutet, einen arabischen Namen gegeben. Dieser Name sollte sich nicht nur schön anhören, sondern auch dem Sinn entsprechen. Mein Sohn hat mir dabei geholfen, passende deutsche Ausdrücke ins Arabische zu übersetzen. Als wir dann *Tadamun* entdeckten, wusste ich sofort, dass es auch der Titel des Romans werden würde.


Wieso gerade in den Bergen? Gibt es da eine besondere Verbindung?
Ich finde die Berge unbeschreiblich schön. Sie sind heilsam für Seele und Geist. Deshalb suchte ich nach einer Protagonistin, die das empfinden darf, was ich jedes Mal fühle, wenn ich im Gebirge unterwegs bin.


Wanderst du selbst gerne?

Ich liebe das Bergwandern. Die Einsamkeit und die Stille dort oben geben einem das Gefühl von Freiheit. Es gibt dann nur den Berg und mich. Sich einen Gipfel hinauf zu kämpfen ist wohl das Erhabenste, das ich kenne. Festzustellen, was der Körper zu leisten vermag und wie klein der Mensch (zum Glück immer noch) ist, wenn es um Naturgewalten geht.


Ich fand die Geschichte sehr toll. Woher kam die Idee?
Es freut mich sehr, dass dir die Geschichte gefallen hat! Die Grundidee war, dass eine Frau in den Bergen auf einen Mann trifft, der ziemlich undurchsichtig ist. Die Frau sollte irgendwann so stark sein, dass sie den Mann retten kann, in den sie sich verliebt hat. Der Großteil der Geschichte entwickelte sich beim Schreiben selbst. Die Ideen habe ich meistens, wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin und mich von der Natur inspirieren lasse.

Arbeitest du gerade an etwas?
Mein neuer Roman ist fertig. Er ist gerade im Lektorat und wird in den nächsten Wochen erscheinen. Wie in TADAMUN spielt sich nahezu alles draußen ab, eine Art Roadmovie. Wahrscheinlich, weil ich das *Draußen* so mag.



Dein Traumurlaubsziel?
Ich möchte unbedingt mal nach Irland. Aber als Traumurlaubsziel würde ich wohl Kanada bezeichnen. Einige Wochen mit dem Camper durch Kanada reisen, das wäre genial.



Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus?
Ruhe, Zeit und ohne Störung ein paar Stunden am Schreibtisch sitzen und die Gedanken fließen lassen. Leider gibt es solche Tage bei uns eher selten. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich das noch ändern wird J. Im Moment setze ich mich immer dann an den Schreibtisch, wenn ich gerade Zeit habe. In einer sehr intensiven Schreibphase bestehe ich allerdings auch mal darauf, für eine Weile nicht gestört zu werden.


Machst du auch Notizen von Hand? Oder Memo an Handy?
Oh ja! In unserem Haus liegen überall verstreut Blöcke und Kulis herum, jederzeit griffbereit. Auch neben meinem Bett (vor dem Einschlafen fallen mir oft tolle Sätze ein). Da ich viele Ideen habe, während ich mit dem Hund auf dem Feld unterwegs bin, spreche ich dort in mein Handy auf die Mikrofon-App.


Liest du auch?
Früher habe ich immer und überall gelesen. Heute lese ich nur in den Zeiten zwischen den Romanen. Sobald ich an etwas schreibe, kann ich mich nicht auf andere Geschichten konzentrieren. Mir tut das sehr leid, denn ich habe einen riesigen Stapel von ungelesenen Büchern. Manchmal nehme ich eines davon in die Hand und denke: Du bist als nächstes dran. Doch das dauert oft Monate. Ich liebe historische Romane, aber auch Romantasy und gute Familienromane. Je dicker umso besser!


Schokolade oder Chips?

Am liebsten Lakritze. Wenn sie mir ausgegangen sind, dann Chips


Schoko oder Vanille?
Zum Essen Schoko. Vanillenote mag ich als Creme.


Dein Lieblingsgericht?
Indisches Curry





Ich möchte mich bei Karin für die Zeit, die sie sich für mich genommen hat, bedanken. 😍
Es hat sehr viel Spaß gemacht. Auch danke für das tolle Buch 'Tadamun'. 💕
Ich hoffe du wirst noch ganz viele Bücher schreiben. 💕


Hat es euch gefallen? Ich hoffe 😉
Und nun wünsche ich euch noch einen schönen uns entspannten Tag 😘😘



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